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Deutsche Schäferhund Welpen – nur aus verantwortungsvoller Zucht!

Deutsche Schäferhunde sind weltweit beliebte Arbeitshunde und zuverlässige Familienbegleiter. Für ein langes und stressfreies Hundeleben ist viel Erziehung und Pflege nötig. Die Rasse neigt zu verschiedenen Haltungsschäden, vorallem Hüftdysplasien und Patellaluxationen machen ihnen im Alter häufig zu schaffen. Hier erfährst Du, wie Du gesunde Welpen findest und welche Kosten Du für die Anschaffung und Haltung einplanen solltest.
Besonderheiten
  • Intelligente Arbeitshunde
  • Intensive Erziehung ist nötig
  • Sehr aktiv
  • Neigt zu Hüftproblemen
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Viele Züchter in Deutschland widmen sich dem Deutschen Schäferhund. Die meisten züchten nur einen bestimmten Schlag der Rasse (Kurzhaar oder Langhaar, verschiedene Farbschläge).
  • Die Grundfarbe bei reinrassigen Hunden der Rasse ist immer schwarz. Meist zeichnet sich ein schwarzer Sattel auf roten bis hellbraunen Abzeichen ab. In der Schweiz wird der vom FCI anerkannte Berger Blanc Suisse gezüchtet – der weiße Schäferhund.
  • Seriöse Züchter sind Mitglied in einem Verein, der seine Mitglieder regelmäßig überprüft (zum Beispiel VDH) und führen genetische Tests und Wesensprüfungen mit ihren Zuchthunden durch.

Für wen ist der Schäferhund der richtige Begleiter?

Deutsche Schäferhunde werden seit 1898 offiziell gezüchtet und stammen von verschiedenen europäischen Hirtehunden und Molossern ab. Weltweit werden sie für Arbeitszwecke eingesetzt und dienen als Diensthunde, Wachhunde und Sporthunde. Dementsprechend bringen Welpen sehr viel Energie mit und brauchen konsequente Erziehung. Ein gut erzogener Schäferhund ist ein zuverlässiger Begleiter und manchmal sogar Lebensretter. Fehlt es an Erziehung, kann das zu Chaos führen und der einst so süße Welpe überfordert seine Besitzer. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und viel Zeit und Geduld in die Erziehung seines Hundes zu investieren, findet im Deutschen Schäferhund einen treuen und zuverlässigen Begeleiter.

Einsatzgebiete für Schäferhunde

  • Diensthund (Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte)
  • Spürhund (Mantrailing, Zoll, Militär)
  • Blindenführhund
  • Assistenzhund für körperlich eingeschränkte Menschen
  • Schutz- und Wachhund
  • Therapiehund
  • Professioneller Hundesport

Must-haves zur Haltung eines Deutschen Schäferhundes

Platz

Die aktiven Tiere gehören nicht in die Großstadt – sie brauchen viel Auslauf und müssen sich bei täglichen Sporteinheiten richtig auspowern. Auch kleine Stadtwohnungen sind den relativ großen Hunden zu eng. Außerdem wäre es optimal, wenn Dein Hund im Haus keine Treppen steigen muss. Das schont die Hüfte und beugt Dysplasien vor.

Zeit

Ein junger Schäferhund orientiert sich voll und ganz an seinem Boss. Die Rangordnung im Rudel sollte früh geklärt werden. Gut sozialisierte Hunde können problemlos mit Artgenossen, Kindern und anderen Haustieren zusammenleben. Zeit allein verbringen sie nur sehr ungern – wer voll arbeitstätig ist und alleine lebt, wird also kaum genug Zeit für so einen Begleiter haben.

Eine sinnvolle Aufgabe

Das Wichtigste für junge Schäferhunde ist eine sinnvolle Aufgabe im Leben. Ihr Schutzinstinkt ist sehr ausgeprägt, sie sind sehr intelligent und stets bereit, Neues zu lernen. Werden sie nicht ausgelastet, entwickeln sie auffällige Verhaltensweisen und die Reizschwelle sinkt.

So erkennst Du einen gesunden Schäferhund

Hunde aus guten und solche aus schlechten Zuchtlinien unterscheiden sich äußerlich teilweise sehr stark und sind für Experten leicht zu unterscheiden. Seit der Einführung der Rassezucht veränderte sich das allgemeine Äußere von Schäferhunden auffällig: Heute sehen viele Tiere eher aus wie Molosser mit Wamme am Hals und deutlich abfallender Rückenlinie. Ursprünglich handelte es sich bei der Rasse um gerade gewachsene, schlanke Sportler. Verantwortungsbewusste Züchter wählen ihre Tiere nicht ausschließlich nach Äußerlichkeiten aus, sondern achten bei der Auswahl vorrangig auf gesundheitliche Aspekte und das Wesen. Auf die Körperhaltung und die Gangart von Zuchttieren sollte besonders viel Wert gelegt werden:

Vorgaben laut FCI

  • Weiße Schäferhunde und Welpen mit weißen Abzeichen sind in der Zucht nicht erwünscht. Diese Farbselektion hat ihren Ursprung im Dritten Reich und wirkt sich negativ auf den Genpool der Rasse aus.
  • Die Körperlänge sollte im Verhältnis zum Widerrist 10 – 17 % länger sein als der Widerrist hoch ist.
  • Die Lefzen sollten straff und nicht hängend anliegen.
  • Helle Augenfarben sind bei der Rasse ebenfalls nicht erwünscht. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können allerdings nur bei hellblauen Augen auftreten (Merle-Gen).
  • Kipp- und Hängeohren sollten bei Zuchttieren ebenfalls nicht vorkommen.
  • Der kräftige und gut bemuskelte Hals sollte keine Wamme (lose Kehlhaut) entwickeln. Laut FCI beträgt der optimale Winkel zum Körper 45 °.
  • Der Rücken ist mäßig lang, die Lenden sind kurz und kräftig. Die Kruppe sollte laut FCI in einem Winkel von circa 23 ° abfallen, dabei sind die Hinterläufe leicht rückständig und gewinkelt (Winkel von etwa 120 ° zwischen Ober- und Unterschenkel). Eine Überwinkelung der Hinterhand schränkt die Bewegungsfähigkeit und die Ausdauer stark ein.
  • Wichtig ist, dass die Ellenbogen von Zuchttieren weder im Ruhezustand noch im Trab ausgedreht oder eingedrückt werden. Dazu muss der vordere Mittelfuß im Verhältnis zum Unterarm leicht schräg stehen. Die Vordermittelfüße dürfen allerdings weder zu schräg stehen (Winkel über 22°), noch dürfen sie zu steil stehen (Winkel unter 20 °).
  • Ein gut gebauter Schäferhund ist ein müheloser und ausdauernder Traber mit einem raumgreifenden Gangwerk. Kopf und Rücken bleiben beim Laufen gerade und die Pfoten heben kaum sichtbar vom Boden ab.

Das Fell des Deutschen Schäferhundes: Zottel oder Oberzottel?

Reinrassige kurzhaarige Schäferhunde gibt es normalerweise nicht – begegnet Dir ein ähnlicher Hund mit kurzen Haaren, handelt es sich wahrscheinlich um einen Schäferhund-Rottweiler-Mix oder eine andere Kreuzung. Im Rassestandard unterscheidet man zwischen Stockhaar und Langstockhaar Typen – ein Deutscher Schäferhund ohne Unterwolle gilt daher auch nicht als reinrassig. Beide Felltypen haaren stark und sind daher nicht für Allergiker zu empfehlen.

Stockhaar

Diese Fellvarietät kommt sehr häufig in Zuchtlinien für Arbeitshunde vor. Das harsche und feste Haar sollte möglichst eng am Körper anliegen. Am Hals, an der Rückseite der Vorderläufe und an den Hinterläufen wachsen die Haare länger (Hosen). Kurze Haare wachsen ausschließlich am Kopf und an den Ohren.

Langstockhaar

Bei dieser Fellvarietät ist das Deckhaar länger und weicher als beim Stockhaar-Typ. Die Rückseiten der Läufe sind buschig befahnt und auch an der Rute bildet sich eine buschige, weiche Fahne. Langstockhaar-Schäferhunde werden gern als Familienhunde adoptiert, in Arbeitslinien kommen sie seltener vor.

In welchen Färbungen kommen Schäferhunde vor?

  • Einfarbig schwarz
  • Schwarz-grau mit schwarzer Maske und schwarzem Sattel.
  • Wildfarben (saufarben) mit schwarzem Sattel („wolf-sable“)
  • Grau bis hellgrau mit schwarzer Wolkung (Grundfarbe immer schwarz)
  • Rotbraune, braune oder gelbe Abzeichen am Kopf, an der Brust, an den Läufen und an der Körperunterseite.
  • Weiß – wie oben beschrieben, von der Zucht ausgeschlossen.

Hochzucht gegen Leistungszucht – Welche sind „besser“?

Unter den Züchtern des Deutschen Schäferhundes gibt es zwei Lager: In der Schäferhund-Hochzucht achten Züchter vorallem auf das Äußere der Hunde. Graue Farbschläge sind unerwünscht und der Rumpf wird relativ schmal gehalten. Sie führen normalerweise keine Dienste aus, sondern werden für die Show und als Familienhunde gezüchtet. In der Leistungszucht werden Arbeitshunde anhand ihrer Leistungen und ihres Wesens ausgewählt. Die Welpen werden häufig für die gleichen Aufgaben ausgebildet wie ihre Eltern (zum Beispiel Suchhunde, Sporthunde etc.).

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Selektion

In beiden Zuchtstämmen tauchen bestimmte Erbkrankheiten häufiger auf (Haltungsschäden bei Hochzucht-Schäferhunden, Unverträglichkeiten und andere chronische Erkrankungen in der Leistungszucht). Welche der Rassen nun gesünder ist, lässt sich schwer abschätzen und variiert von Zuchtlinie zu Zuchtlinie. Klar ist jedoch, das ein Hund aus der Leistungszucht höhere Ansprüche an seine Besitzer hat, als ein Welpe aus der Hochzucht. Gleichzeitig ist es schwieriger, Welpen aus der Hochzucht für berufliche Zwecke abzurichten.

Diese Erbkrankheiten treten bei Deutschen Schäferhunden auf

KrankheitBeschreibung
HüftgelenkdysplasieDie unter Schäferhunden weit verbreitete HD kann erblich bedingt auftreten, wird aber auch durch ungesunde Haltung, zu wenig oder zu viel Bewegung und falsches Futter begünstigt.
EllenbogendysplasieDie ED tritt ebenfalls erblich bedingt und/oder durch falsche Belastung auf. Durch eine schonende Lebensweise kannst Du Dysplasien beim Hund vorbeugen (siehe nächster Abschnitt).
PankreasinsuffizienzEine insuffiziente Bauchspeicheldrüse führt zu chronischen Verdauungsproblemen, die durch spezielles Diätfutter gelindert werden können.
FuttermittelallergienSpezielles Diätfutter ist auch bei Futterunverträglichkeiten nötig, die bei der Rasse leider recht häufig erblich bedingt auftreten.
Kongenitale VestibularsyndromFehlbildungen des Gleichgewichtsorgans im Ohr treten selten auf, sind bei entsprechender genetischer Prädisposition aber unvermeidlich. Die Störung verursacht Haltungs- und Gleichgewichtsstörungen beim Hund.
Degenerative MyelopathieEine erblich bedingte neurologische Erkrankung, bei der das Rückenmark zerstört wird und fortschreitende Lähmungen auftreten. Die Krankheit ist nicht behandelbar, lässt sich aber durch Gentests bei Zuchttieren ausschließen.

Gerader Rücken beim Schäferhund: Das kannst Du tun

Um eine gesunde Körperhaltung bei Deinem Hund zu unterstützen, solltest Du ihm das Leben an manchen Stellen erleichtern:

  • Nutze eine Hunderampe fürs Auto, damit er ohne überstreckten Sprung in den Kofferraum und wieder heraus laufen kann.
  • Biete ihm eine weiche Schlafunterlage auf dem Boden an.
  • Achte beim heranwachsenden Hund auf das richtige Futter. Welpenfutter ist energiereich und enthält wichtige Nährstoffe für ein gesundes Knochenwachstum.
  • Großgewachsene Hunde sollten sich als Welpen nicht überanstrengen. Auch ein ausgewachsener Sportler oder Diensthund braucht mal eine Pause.
  • Wenn möglich, lasse Deinen Hund nicht Treppen steigen.

Mischling oder reinrassiger Hund?

Sogenannte Designerdogs sind Mischlinge, die aus zwei reinrassigen Elternteilen verschiedener Rassen gezüchtet werden. Ein einheitliches Äußeres gibt es bei solchen Mischlingen nicht: Beim Schäferhund Golden Retriever Mix entwickeln die Welpen beispielsweise breite retrievertypische Köpfe oder keilförmige Schäferhundschnauzen, stehende oder fallende Ohren, dunkle oder helle Fellfarbe – die Kombinationen und Ausprägungen variieren von Wurf zu Wurf und manchmal sogar von Hund zu Hund innerhalb eines Wurfes. Dem Volksmund nach sind Mix-Welpen gesünder als reinrassige Hunde, da sie angeblich die positiven Eigenschaften beider Eltern vereinen. Tatsächlich können Welpen ebenso die schlechten Eigenschaften ihrer Eltern vereinen und rassetypische Krankheiten beider Rassen entwickeln, wenn sie von Hobbyzüchtern gekreuzt werden.

Das Temperament des Deutschen Schäferhundes

  • Ausgeprägter Schutzinstinkt
  • Arbeitshund mit Drang zum Lernen und Folgen
  • Sehr intelligent mit gutem Gedächtnis (deshalb auch nachtragend)
  • Entwickelt destruktive Verhaltensweisen, wenn er unterfordert wird.
  • Nervenfest und gutartig laut FCI
  • In der Schweiz wird er aufgrund häufiger Bissvorfälle mit Kindern und Kleinkindern als Listenhund geführt!

Die Erziehung – eine anspruchsvolle Aufgabe

Junge Schäferhunde sind voller Energie und lieben es, neue Dinge zu lernen. Die Erziehung beginnt bereits am ersten Tag: Dein Welpe vermisst seine Geschwister und seine Mutter, knabbert Möbel an, testet seine Kraft aus und pinkelt vielleicht noch manchmal ins Haus. Geduld ist bei der Welpenerziehung der Schlüssel zum Erfolg. Lasse Deinem jungen Freund keine Unanständigkeiten durchgehen, aber arbeite dabei nie mit Einschüchterung oder gar Gewalt. Wenn Du Deinen Hund konsequent und liebevoll anleitest, wird er sich schnell zum folgsamen Schüler entwickeln. Hat der Neuankömmling sich im Haus eingelebt, sind regelmäßige Besuche in einer professionellen Hundeschule Pflicht, damit ihr euch zu einem eingespielten Duo entwickeln könnt.

Diese Dinge sollte Dein Hund im ersten Jahr lernen

  • Stubenreinheit: Züchter fangen bei Welpen im Alter von etwa 4 Wochen mit der Toilettenerziehung an. Bei der Übergabe sind junge Hunde oft erst 8 – 12 Wochen alt und müssen die Stubenreinheit meist noch etwas üben.
  • Erste Grundkommandos: Komm, Halt, Sitz, Platz, Aus – die fünf Grundkommandos sind nützlich für die weitere Erziehung und sollten zuerst verinnerlicht werden.
  • Bindung zum Halter: Die Rangordnung in der Familie wird geklärt. Außerdem lernt ihr beide, euch gegenseitig zu vertrauen.
  • Soziales Verhalten unter Artgenossen: Dein Hund sollte mit Artgenossen jeder Größe und jeden Temperaments zurechtkommen. Soziale Fähigkeiten lernt Dein Hund am besten in der Hundeschule.
  • Frusttoleranz: Kein Hund ist gern allein. Bringe Deinem Vierbeiner möglichst früh bei, dass er Wartezeiten allein am besten überbrückt, wenn er ruhig bleibt. So ersparst Du Dir demolierte Möbel und lautes Gejaule, wenn Du einmal das Haus ohne ihn verlässt.

Optionale Kommandos

Lege Hausregeln und Regeln für den Alltag mit Hund so früh wie möglich fest und bleibe bei Deiner Entscheidung. Schäferhunde verstehen Zusammenhänge schnell. Lässt Du einem jungen Hund sein Fehlverhalten einmal durchgehen, wird er dieses „Schlupfloch“ immer wieder versuchen zu nutzen. Auch Familienmitglieder und Freunde sollten sich deshalb immer an die festgelegten Regeln halten, zum Beispiel:

  • Darf der Hund als Welpe auf dem Sofa schlafen, wird er auch als ausgewachsenes Tier dort liegen wollen. Gleiches gilt für Bänke in Parks und öffentlichen Verkehrsmitteln. Da ausgewachsene Deutsche Schäferhunde eine Widerristhöhe von circa 65 cm erreichen, solltest Du Dir gut überlegen, wo er sitzen und liegen darf und wo nicht.
  • Die selbe Frage solltest Du Dir stellen, wenn es um das Teilen des Bettes geht. Es ist herz- und nervenzerreißend, einem jungen und verängstigten Welpen den Weg ins Bett zu versperren, ist aber nötig, wenn Du Dein Schlafgemach frei von Haaren und Hunden halten willst.
  • Möchtest Du Deinen Hund ohne Leine führen können, sollte er zuverlässig auf Abruf kommen. Außerdem muss er vorher lernen, dass das Fressen von leckeren Fundstücken im Freien tabu ist (Giftköder sind leider weit verbreitet).
  • Trifft Deine Spürnase auf menschliche oder tierische Freunde, wird er sie instinktiv anspringen wollen. Beim Welpen ist das sicher noch süß, bei ausgewachsenen großen Hunden bekommen viele Menschen (und auch Hunde) Angst.
  • Ein Wachhund hat die Aufgabe, zu bellen, sobald ihm etwas Ungewöhnliches auffällt. Soll Dein Schäferhund das Haus gar nicht bewachen, gib ihm eine sinnvolle andere Aufgabe und unterbinde unangebrachtes Bellen konsequent.

Hier findest Du den richtigen Züchter

Deutsche Schäferhund-Welpen werden in Haustierportalen sehr häufig angeboten – etwa 15.000 Welpen werden jedes Jahr angemeldet. Lass Dich nicht von „Billigangeboten“ locken. Die Kosten für die Aufzucht, Gentests und tierärztliche Untersuchungen belaufen sich auf circa 800 bis 1000 Euro. Angebote unter 1000 Euro solltest Du deshalb kritisch prüfen. Hast Du einen Züchter ausgewählt, achte auf folgende Checkliste:

Checkliste für Züchter

  • Welpen werden nicht direkt zum Käufer geliefert oder gar an anonymen Treffpunkten übergeben. Du solltest darauf bestehen, das Zuhause der Mutter und der Welpen besuchen zu dürfen.
  • Lerne die Mutter und die Geschwister Deines Hundes kennen. Wirken sie gesund und munter? Fallen bei der Mutter irgendwelche Zuchtfehler auf oder hat sie Krankheiten?
  • Kann der Züchter eine Ahnentafel und/oder einen Stammbaum vorlegen? Ein Stammbaum, der nachweist, dass die Elterntiere nicht verwandt sind, ist Pflicht für jeden seriösen Züchter.
  • Gibt es Nachweise für verschiedene Gentests bei den Elterntieren? Prädispositionen für HD, ED und die degenerative Myelopathie sollten unbedingt überprüft werden.

Fazit: „Schäfis“ sind nichts für jedermann und trotzdem flexibel

  • Schäferhunde können verschiedene Aufgaben erlernen und Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen in ihrem Alltag unterstützen. Sie eignen sich für alle Arbeitsbereiche, von der Therapie über die Assistenz bis hin zur Rettungsarbeit.
  • Der Schutzinstinkt ist bei den Tieren sehr ausgeprägt. Da sie äußerlich viele Eigenschaften mit Wölfen teilen, schüchtern sie potenzielle Angreifer zuverlässig ein und können ihren Halter im Notfall verteidigen.
  • Wird ein Hund unterfordert oder misshandelt, entwickelt er destruktive Verhaltensweisen. Die Erziehung eines Schäferhundes ist nichts für Anfänger und Couchpotatoes.
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